Innere Führung für das 21. Jahrhundert

Die Bundeswehr und das Erbe Baudissins

Schöningh Verlag Paderborn 2007, 167 S.

Wiesendahl, Elmar Prof. Dr. (Hrsg.)

 

Wichtige Passagen

Die Beiträge von Brzoska (Konflikte und Kriege der Zukunft), Biehl (Zustimmung unter Vorbehalt) und der zweite von zweien von Wiesendahl (Was bleibt und was sich ändern muss) gefallen am meisten.

 

Inhaltliche Zusammenfassung

Im 21. Jahrhundert befindet sich die Bundeswehr einerseits inmitten erweiterter Einsatzspektren, andererseits hat sich die deutsche Gesellschaft tiefgreifend verändert. Auf die schon länger anstehenden Fragen muss sie endlich Antwort finden.

Die zehn als Fachleute ausgewiesenen Autoren aus Wissenschaft und Bundeswehr (Wiesendahl, Schneiderhan, Brzoska, Krause, Gareis, Bonß, Biehl, Naumann, v. Bredow, Collmer, jeweils meist mit eigenem Literaturverzeichnis) untersuchen (Stand 2007) die Konsequenzen aller erlebten Veränderungen für das Leitbild des Staatsbürgers in Uniform. Obwohl der Band schon etwas älter ist, bleibt er hoch aktuell:

v. Bredow befasst sich kritisch mit Pfaff und Rose,
Biehl vertritt die These, dass der gesellschaftliche Rückhalt für die Streitkräfte nicht vorbehaltlos erfüllt sei,
Krause erlebt das Militär als Instrument der Außenpolitik. Die Bundeswehr muss auf die Veränderungen der Gesellschaft Antworten finden. Möglicherweise ist sie inzwischen schon dabei.

 

Entdeckte Rezensionen

keine überzeugende erspäht

 

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