Die erschreckende Liebe zum Krieg

Kösel-Verlag München 2004, 298 S.

Hillman, James


 

Wichtige Passagen

Die ersten zwei Kapitel haben mich mehr gepackt als die zweite Hälfte des Buches. Vielleicht gibt es hier auch wichtigere Bücher, aber es muss eben für jeden etwas dabei sein.

 

Inhaltliche Zusammenfassung

Dies Buch handelt von den Wurzeln einer verhängnisvollen Anziehungskraft. Warum können Menschen so schwer Frieden untereinander halten? Wie ist es möglich, dass wider bessere Vernunft über Jahrtausende hinweg immer wieder gewaltsame Konflikte, Kriege schrecklichsten Ausmaßes zwischen Menschengruppen, Ethnien und Staaten ausbrechen? Krieg wird verdammt und beklagt – und doch übt er zugleich eine ungeheure Anziehungskraft aus. Krieg fördert eine ganze Reihe von Gegensätzen: Soldatische Kameradschaft, Mord, Folter, religiöse Überzeugung, Patriotismus, Hoffnung auf Ruhm. Erst wenn wir die Widersprüche dieser Kräfte begreifen, können wir lernen, den Krieg zu zähmen.

 

Entdeckte Rezensionen

Deutschlandradio Kultur „Warum wir den Krieg lieben“, Ralf bei der Kellen, 01.11.2005: Er fragt: Muss der Leser Voraussetzungen zur Lektüre mitbringen? Und er antwortet: Nein, denn alles wird genau erklärt. Das Buch sei wie bei vielen postmodernen Romanen mit Zitaten und Anspielungen durchwoben und biete ein intellektuelles Vergnügen, für den, der sich für die Gebiete Philosophie, Mythologie und Literatur interessiere.

 

Hinterlasse eine Antwort