Der Irak-Krieg und das Völkerrecht

Juristische Zeitgeschichte Abt. 5: Rechtspolitik und Justiz aus zeitgenössischer Perspektive

Wissenschaftsverlag Berlin 2004, 536 S.

Ambos, Kai und Arnold, Jörg (Hrsg.)

 

Wichtige Passagen

II. Juristische Aspekte mit Schwerpunkt deutsches Recht

III. Völkerrechtliche Zulässigkeit des Krieges

Im Anhang einschl. Resolutionen des UN-Sicherheitsrats

 

Inhaltliche Zusammenfassung

Dies ist ein wahres Füllhorn, eine Fundgrube von ca. achtzig

publizistischen Stellungnahmen über diesen Krieg.

Bei jedem Beitrag sind Ort und Zeit der Erstveröffentlichung angegeben. 13 Beiträge aus der FR, 13 aus der SZ und 10 aus der FAZ zeigen, wohin der Zeitgeist jeweils wehte. Den Auftakt bilden politische Aufrufe amerikanischer und deutscher Intellektueller, die einander kritisieren. Der FAZ gefallen die amerikanischen besser (siehe Rez.) Die meisten der in dem Band vereinigten Juristen meinen, die Bundesrepublik Deutschland hätte von Verfassungs wegen Widerstand leisten müssen, so aber hätte sie Beihilfe zum Völkerrechtsverbrechen der Aggression geleistet.

Das Werk kam gerade auf den Tisch, noch macht die Fülle ratlos, wo man denn anfangen soll. Ein richtig dickes Buch und in Kunstleder gebunden!

 

Entdeckte Rezensionen

FAZ, Gerd Roellecke, 21.07.2004

Sehr lesenswert! (Die Amerikaner wollten ihre deutschen Basen nutzen, das haben sie auch getan, ohne dass die Bundesrepublik erkennbar Widerstand geleistet hätte. Aber die NATO-Kameraden dürften auch sonst einander geholfen haben. Gegenüber dem Irak waren die Amerikaner zu allem entschlossen. Warum sollten sie nicht auch gegenüber der Bundesrepublik zu allem entschlossen gewesen sein? usw. usf.)

 

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