Die Politikbedürftigkeit des Militärischen

Hamburger Edition 2008, 138 S.

Lizenzausgabe bei BZentrPolBil, LZentrPolBil, Gratis oder kl. Gebühr

Naumann, Klaus

 

Wichtige Passagen

Das bahnfahrtgeeignete Büchlein am besten von vorn bis hinten in einem Zuge durchlesen. Bleistift in die Hand dabei!

 

Inhaltliche Zusammenfassung

Weder die politischen Strukturen noch das politische Personal sind auf die neuen Bedingungen globaler Sicherheitsvorsorge eingerichtet. Auch die Militärelite hat die neuen politischen Lektionen noch nicht gelernt, sondern verharrt in professionalistischer Selbstbeschränkung. Beides zusammen begünstigt eine Vertiefung der Kluft zwischen der Sicherheitspolitik, dem Militär und den Bürgern Deutschlands, die sich weithin aus militärischen Verpflichtungen verabschiedet haben. Am Afghanistaneinsatz zeigen sich exemplarisch die Fehlleistungen und Strukturdefizite und Begründungsschwächen der deutschen Sicherheitspolitik. Realitätsblinde Aufträge, die aus kurzatmigen Mandaten resultieren, belasten die Soldaten. Vergleiche mit dem Umfang der Fürsorge unserer Verbündeten für diese zeigen, dass noch viel zu tun bleibt, schreibt der Wehrbeauftragte in seinem am 24.01.2012 veröffentlichten neuen Jahresbericht.

Klaus Naumann vom Hamburger Institut für Sozialforschung – bitte nicht verwechseln mit dem ehem. Generalinspekteur gleichen Namens! – formuliert die neuen Anforderungen an die Sicherheits- und Verteidigungspolitik unseres Landes.

Das westentaschengeeignete Büchlein wurde auch für die Bundeszentrale Politische Bildung lizenzausgegeben. In Hamburg jedenfalls bei der Landeszentrale PolBil für ganz geringe Schutzgebühr z.Zt. (Februar 2011) mitnehmbar. (Da gibt’s übrigens oft unerwartet Erstaunliches! Neulich den gerade herausgekommenen Kershaw für schlappe 3.- € statt 30.- € Bildung für alle, monatlich hingehen in die Landeszentralen PolBil, weitersagen!)  Wette: Militarismus in DEU gabs auch!

Im Netz nachsehen, was sie alles Schreckliches haben.

 

Entdeckte Rezensionen

AG Friedensforschung, Marianne Bäumler, 27.05.2010

Diese Rezension hat in den knapp 2 Jahren ihrer Existenz an Boshaftigkeit nichts eingebüßt. Marianne schimpft: Wieso konnte kein verantwortliches Lektorat uns davor bewahren, dass sich N. lamentierend um „die Elitefähigkeit des Militärs“ sorgt? Man könne ihn fast mit seinem Namensvetter, diesem General da verwechseln (wovor ich ja hier auch schon warnte, Vorsicht, der andere schrieb auch Bücher!)

Naja, was manchmal die FAZ auf der einen Seite macht (nicht immer), muss man der AG Frieden eben auch zubilligen.

 

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