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Unser Auftrag in Kurzform weiter...

Kapitänleutnant Jörg Wiebach, Stralsund, ist neuer Sprecher unseres Arbeitskreises (s. Presse)
Bonn/Swisttal   20.01.2006
Frankreichs Präsident Chirac spielt mit dem atomaren Feuer!

Gewissenhafte Soldaten werden A-Waffen nie einsetzen!

Präsident Jacques Chirac provoziert und stärkt mit seinem unverantwortlichen Gerede über den möglichen Einsatz atomarer Massenvernichtungsmittel die irrational Denkenden in den Lagern der Atomkraft nutzenden Länder und in terroristischen Organisationen, ebenfalls den Besitz von Atomwaffen anzustreben!

Der Einsatz von Atomwaffen ist wegen der unverhältnismäßigen, mörderischen Auswirkungen auf die Bevölkerung seit Jahrzehnten völkerrechtlich untersagt. Einen rechtswidrigen Befehl zu ihrem Einsatz wäre für alle Soldaten - auch französische - ein politisch-rechtliches und auch moralisches Verbrechen!

Wer versucht, wie der französische Präsident, innenpolitische Probleme durch irrationale, die internationale Sicherheit gefährdende außenpolitische Drohgebärden zu bewältigen, der ist eventuell auch bereit, tatsächlich Massenvernichtungswaffen einzusetzen.

Die Bundesregierung, an ihrer Spitze Bundeskanzlerin Angela Merkel, ist gefordert, den französischen Präsidenten wirkungsvoll zu mahnen, auf den gemeinsamen Boden einer internationalen Politik der Kooperation zurückzukehren. Auch die Wirkung des Atomwaffen-Sperrvertrages muss gestärkt werden, z.B. durch dessen noch ausstehende Unterzeichnung durch Israel. Und die Atomwaffenbesitzer selbst müssen ihre atomaren Arsenale weiter abbauen, (Abzug auch von deutschem Boden!),  und durch zähes, fortdauerndes Verhandeln, z. B. mit der iranischen Regierung,  sowie verstärkte Kontrollen die Gefahr des atomaren Untergangs zu verringern.  Die Soldaten haben sie dabei ganz sicher auf ihrer Seite!


Helmuth Prieß, Oberstleutnant a.D.
Dr. Lothar Liebsch, Oberstleutnant a.D.


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