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Würzburg/Swisttal, 15.03.2005
P R E S S E M I T T E I L U N G
Wir meinen, dass ein Wehrbeauftragter eine kritische Distanz zur Bundeswehr haben sollte. Er braucht eine breite Anerkennung bei den Soldaten und in der Bevölkerung, die nur durch ein besonderes Maß an sozialer Kompetenz und ein ausgeprägtes demokratisches, den Bürgerrechten verpflichtetes Profil erreicht wird. Das Amt des Wehrbeauftragen erfordert ein hohes Maß an Unabhängigkeit. Wir Soldaten brauchen keinen „glatten Wehrbeauftragten“ sondern eine Persönlichkeit mit demokratischer Ausstrahlung und Durchsetzungsvermögen. Wir brauchen einen Wehrbeauftragten, der die notwendige Autorität seines Amtes auch aus der breiten Zustimmung der Abgeordneten des deutschen Bundestages ableiten kann. Die bisherige Auswahl lässt die notwendige Profilierung der Bewerber nicht erkennen; das Ergebnis der internen Abstimmung in der SPD-Bundestagsfraktion ist keine gute Voraussetzung für die Wahl eines neuen Wehrbeauftragten.
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