|
Stralsund, 03. April 2010
Die im Arbeitskreis DARMSTÄDTER SIGNAL (Ak DS) zusammengeschlossenen Offiziere und Unteroffiziere trauern um ihre gefallenen Kameraden und fordern den Beginn des sofortigen Ausstiegs aus dem sinnlosen Blutvergießen in Afghanistan.
Wir trauern um unsere gefallenen Kameraden, die in einem schon seit langem verlorenen Krieg ihr Leben geopfert haben. Wir wünschen unseren verwundeten Kameraden baldige und völlige Genesung!
Einmal mehr sind wir fassungslos und entrüstet über diese weiteren Opfer einer seit Jahren zum Scheitern verurteilten „Afghanistanmission“. Weil Deutschland und Partnerländer den Zeitpunkt verpasst haben, den zivilen Wiederaufbau Afghanistans mit allen Kräften zu organisieren, werden wir jetzt mehr und mehr als Besatzer empfunden und geraten voll in das Visier des militanten Teils der Taliban.
Wir fordern die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, nun endlich zu beschließen, den Irrsinn der Beteiligung Deutschlands an dem „nicht internationalen bewaffneten Konflikt“, richtig: an dem Krieg in Afghanistan, so schnell wie möglich zu beenden, und die Truppenteile der Bundeswehr zügig und in geplanten Schritten aus Afghanistan abzuziehen. Die weit überwiegende Mehrheit der deutschen Bevölkerung – und viele Soldaten der Bundeswehr - erwarten von unseren Politikern diese längst überfällige Entscheidung!
Vorstand
Arbeitskreises DARMSTÄDTER SIGNAL
Das kritische Forum für Staatsbürger in Uniform
|