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Stralsund, 27. Januar 2010 Die Afghanistankonferenz muss einen friedlichen Strategiewechsel bewirken!Zum wiederholten Mal fordern Bundeswehroffiziere und –unteroffiziere des Arbeitskreises DARMSTÄDTER SIGNAL den Abzug ab 2010.Am 28. Januar 2010 wird die internationale Gemeinschaft die bittere Bilanz ihres Scheiterns ziehen.
Die im Arbeitskreis DARMSTÄDTER SIGNAL – dem kritischen Forum für Staatsbürger in Uniform (Ak DS) organisierten Angehörigen der Streitkräfte fordern die Bundesregierung auf, den Abzug der deutschen Streitkräfte aus Afghanistan bereits 2010 zu beginnen und auf eine durch den Bundesminister für Verteidigung bereits angekündigten Aufstockung der deutschen Truppen zu verzichten. Damit wird der Druck auf die Regierung Karsai erhöht, eigene Verantwortung für das Land zu übernehmen. Der Arbeitskreis DARMSTÄDTER SIGNAL fordert die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, einer Veränderung des laufenden Mandates die Zustimmung zu verweigern und die Bundesregierung zu drängen, nun endlich eine Exit-Strategie bereits vor der Afghanistan-Konferenz am 28. Januar 2010 in London vorzulegen, ein tragfähiges Konzept für den zivilen Aufbau zu erarbeiten, zügig umzusetzen und damit der Mehrheit der deutschen Bevölkerung gegen den Afghanistankrieg zu folgen. Der Vorstand
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