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Swisttal, den 19.8.2008
Hilfe für gemaßregelte Soldatinnen und Soldaten"Ossietzky", Zeitschrift für Politik, Kultur und Wirtschaft hat auf Anregung aus der Leserschaft ein "Ossietzky-Friedenskonto contra Militarismus" eingerichtet: Stadtsparkasse Hannover, BLZ 250 501 80, KtoNr: 900 369 426. Damit wird Soldaten, die durch ungerechtfertigte oder maßlose Militärstrafen dienstlich gemaßregelt wurden, durch Übernahme der Prozesskosten und Unterstützung bei den finanziellen Folgen von Strafen geholfen. Die im Arbeitskreis DARMSTÄDTER SIGNAL zusammengeschlossenen Offiziere und Unteroffiziere begrüßen und unterstützten diese notwendige Hilfe für kritische Soldaten. Wir bitten, das Ossietzky-Friedenskonto aufzufüllen! Immer wieder wird Unteroffizieren und Offizieren, die Ihre Grundrechte auf Meinungs- und Gewissensfreiheit engagiert wahrnehmen, mit Disziplinarstrafen, z.B. Geldbußen, Beförderungssperren oder gar Degradierungen durch Vorgesetzte oder Militärgerichte schweres Unrecht zugefügt. An völkerrechtswidrigen Militäreinsätzen, wie z.B. dem Luftkrieg gegen Jugoslawien, der Unterstützung des verbrecherischen Krieges gegen Irak, dem völkerrechtlich verbotenen (zumindest fraglichen) deutschen Tornadoeinsatz, oder den Einsatz von Sanitätspersonal zu Wach- und Sicherungsdiensten in Afghanistan, dürfen Soldaten der Bundeswehr gemäß Soldatengesetz nicht teilnehmen. Militäreinsätze, die völker- und verfassungsrechtlich "auf schwankendem Boden stehen", bringen mitdenkende Staatsbürger in Uniform in Gewissensnot!! Sie brauchen die Hilfe der Demokraten. Unterstützung erhalten demokratisch engagierte, kritische Soldatinnen und Soldaten auch von dem vor über 20 Jahren gegründeten Förderkreis DARMSTÄDTER SIGNAL (Kontakt: Dr. G. Pflaumer, Rosenweg 62, 53913 Swisttal; Tel 02226/5315). Helmuth Prieß Helmuth Prieß, Oberstleutnant a.D.; Sprecher des Ak DARMSTÄDTER SIGNAL
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