Logo Arbeitskreis Darmstädter Signal

Unser Auftrag in Kurzform weiter...

Kapitänleutnant Jörg Wiebach, Stralsund, ist neuer Sprecher unseres Arbeitskreises (s. Presse)

Die öffentliche Gelöbnis-"Demo" am 20. Juli vor dem Berliner Reichstag soll den Kriegseinsatz übertönen!

Ein Strategiewechsel für Afghanistan ist längst überfällig.

Seit mehreren Jahren fordern die im Arbeitskreis DARMSTÄDTER SIGNAL (Ak DS) zusammengeschlossenen aktiven und ehemaligen Offiziere und Unteroffiziere der Bundeswehr, statt demonstrativer Militärauftritte endlich eine öffentliche Diskussion über ein schlüssiges Gesamtkonzept für den Wiederaufbau Afghanistans zu führen. Tornadojets, die 250-Mann-Eingreif-Kampftruppe (ORF) sowie der geplante Einsatz von zusätzlich 1000 Soldatinnen und Soldaten und demnächst auch die fliegenden AWACS-Aufklärungs-/Kampfführungssysteme schaffen keinen Frieden in Afghanistan! Im Gegenteil, wir schlittern mit offenen Augen immer tiefer in einen immer blutiger werdenden Abnutzungskrieg, den wir schon jetzt verloren haben!

Nur ein sofortiger radikaler Strategiewechsel bietet die letzte Chance für den Aufbau menschlicher Lebensverhältnisse für die afghanische Bevölkerung. D.h., mehr zivile Hilfen bereitzustellen und gezielter einzusetzen, die Zusammenarbeit internationaler, nationalstaatlicher Stellen und die der zivilen Hilfsorganisationen zu verbessern, die Afghanen an allen Entscheidungen zu beteiligen, so weit möglich - die Taliban "in's Boot" zu holen, ordentliche Gerichte sowie die Polizei und Sicherheitskräfte schneller aufzubauen, ein Drogenabbauprogramm umzusetzen; Strategiewechsel heißt auch, die fremden Truppen, die zunehmend als "Besatzer" betrachtet werden, schrittweise abzuziehen.

"Die Militär-Show am 20. Juli vor dem Reichstag fördert keine mutigen Friedensgedanken zutage, sondern soll mit schönen Sonntags-Reden zum 'Aufstand des Gewissens' und zu Recht und Freiheit das Kampfgeschehen in Afghanistan übertönen", so Oberstleutnant a.D. Helmuth Prieß, Sprecher des Ak DS.

Minister Franz-Josef Jung bereitet den Soldatinnen und Soldaten eine gefährliche Laufbahn: Zuerst befiehlt er sie zu einer Gelöbnis-"Demo" vor den Berliner Reichstag, dann verschiedet er sie (mit 92 Euro Kriegssold pro Tag) auf dem Köln-Bonner Flughafen in den bereits jetzt verlorenen Abnutzungskrieg in Afghanistan, danach verteilt er an die Helden Tapferkeitsorden und zu guter letzt legt er für die "gefallenen" Kameraden am "Ehrenmal" im Bendlerblock einen Kranz nieder. Alles natürlich in würdiger Form und vor laufenden Kameras!

Das alles kostet Herrn Minister Franz-Josef Jung nichts - viele Soldaten kostet es das Leben!


Spendenkonto: Förderkreis D. Signal, Konto-Nr: , BLZ: , SEB-Bank
Copyright © 1983-2010 Ak DS. Alle Rechte vorbehalten. Zuletzt geändert: 29.May 2010