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KSK-Hauptmann bezeichnet einen Oberstleutnant als "Feind im Inneren", "den es zu zerschlagen gilt"!Zuständiger Vorgesetzter tut den Fall als Bagatelle ab.Mit Empörung haben die im Arbeitskreis DARMSTÄDTER SIGNAL (Ak DS) zusammen geschlossenen 125 Offiziere und Unteroffiziere der Bundeswehr (Bw) die rechtsradikalen Angriffe des KSK-Hauptmanns Daniel Kaufhold zur Kenntnis genommen, der einem Kameraden, dem Oberstleutnant Jürgen Rose schrieb: "Ich beurteile Sie als Feind im Inneren und werde ..... diesen Feind im Schwerpunkt zu zerschlagen". Weiter heißt es, Rose werde beobachtet "von Offizieren einer neuen Generation, die handeln wird, wenn es die Zeit erfordert." Auch beleidigt Hauptmann K. alle Soldatinnen und Soldaten des Ak DS als "Vorfeldorganisation", als "linkes Konglomerat uniformierter Verpflegungsempfänger". Mit Abscheu distanzieren wir "Signaler" uns von diesem rechtsradikalen Geist, und seiner Nähe zum Ungeist der in Freikorps und der SA herrschte und das Naziregime ermöglichte. Kaufholds Disziplinarvorgesetzter tat den Fall als Bagatelle ab und sprach einen "Verweis" aus. Das hält selbst der Wehrbeauftragte Reinhold Robbe für "völlig unzureichend". Er forderte Verteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung auf, den Vorgang zu überprüfen und angemessene Schritte zu ergreifen, auch gegenüber den zuständigen Vorgesetzten! Die Offiziere und Unteroffiziere des Ak DARRMSTÄDTER SIGNAL stellen mit Sorge fest, dass besonders bei den sogenannten Eliteeinheiten das Leitbild vom "Staatsbürger in Uniform" und der demokratische Geist der "Inneren Führung" schwinden, während rechtsradikales Denken bei einer Erziehung zum archaischen (= ungezügelten) Kämpfer, wie es der amtierende Heeresinspekteur GenLtn Hans-Otto Budde öffentlich fordert, zunimmt. Wir fordern die politische und militärische Führung der Bw auf, diesem demokratischen Ungeist entgegenzuwirken - u.a. durch mehr Sorgfalt bei der Übernahe von Zeit- und Berufssoldaten und mehr Gewichtung von demokratischer, sozialer und kultureller Kompetenz auch bei Beförderung und Förderung, Stärkung der Politischen Bildung, Verbesserung der Rechtskenntnisse, verbesserte Dienstaufsicht sowie mehr öffentliche Kontrolle. Das "Türken bauen" und die Blockadepolitik gegenüber der Presse müssen ein Ende haben! Und durch die Führungsstäbe und betroffenen Dienststellen des BMVg, durch die Amtsstuben des Informations- und Pressestabes der Bw und die Büros der Stabsoffiziere für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit muss endlich ein frischer, demokratischer Wind wehen!!
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