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Hannover/Swisttal, den 27.8./1.9.2006
Das neue "Weißbuch" ist seit vielen Jahren überfällig!Soldaten fordern eine intensive Diskussion über die Sicherheitspolitik Deutschlands!Beim 72. Arbeitstreffen in Hannover-Kleefeld forderten die im Arbeitskreis DARMSTÄDTER SIGNAL (Ak DS) zusammengeschlossenen aktiven und ehemaligen Offiziere und Unteroffiziere und zivilen Mitarbeiter/-innen der Bundeswehr (Bw) Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung auf, endlich den Entwurf des seit vielen Jahren überfälligen "Weißbuch zur Sicherheitspolitik Deutschlands und zur Zukunft der Bundeswehr" vorzulegen. Das "Weißbuch" ist für alle Menschen in unserem Land, besonders aber für uns Soldaten, von existenzieller Bedeutung. Deshalb ist in der Öffentlichkeit, im Parlament und in der Truppe eine intensive Diskussion darüber erforderlich: In der Politischen Bildung in Einheiten und Verbänden, in der Offizier- und Unteroffizier- Aus- und Weiterbildung, z.B. auch in Kompanieführer- und Kommandeurlehrgängen. Die Soldaten sind ausdrücklich zu ermuntern, ihre Meinungen dazu dem Minister mitzuteilen. Inhaltlich erwarten wir "Signaler" vom neuen "Weißbuch" u.a.:
Deutsche Soldaten sind keine beliebige "Manövriermasse" des Parlaments. Wir sind nur dann bereit unser Leben einzusetzen, wenn nationales und internationales Recht konsequent eingehalten werden.
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