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Kapitänleutnant Jörg Wiebach, Stralsund, ist neuer Sprecher unseres Arbeitskreises (s. Presse)

Soldaten begrüßen Kasernen-Umbenennung!

Major Karl Plagge ist ein Vorbild für "Staatbürger in Uniform"!

Swisttal/Darmstadt, 9.2.2006

Darmstadt. Mit großer Freude begrüßen die über 100 im Arbeitskreis DARMSTÄDTER SIGNAL (Ak DS) zusammengeschlossenen ehemaligen und aktiven Bundeswehroffiziere und -unteroffiziere die Umbenennung der Falkenburg-Kaserne in Darmstadt- Eberstadt!

Unter den extremen Bedingungen von Krieg und Holocaust hat Major Karl Plagge, als Reserveoffizier und Kommandeur von Wehrmachts-Kraftfahr- bzw Instandssetzungs-Einrichtungen in Wilna (Litauen) von 1941 bis 1945 auf der Grundlage seiner Bindung an Menschlichkeit und Recht sich mit großem persönlichen Mut und Geschick schützend für jüdische Bürgerinnen und Bürger eingesetzt. Dadurch bewahrte er viele vor dem sicheren Tod.

Als Lehren aus unserer deutschen Geschichte wie auch der Darmstädter Stadtgeschichte in der Zeit des Nationalsozialismus gaben der frühere Oberbürgermeister Peter Benz und der amtierende Oberbürgermeister Walter Hoffmann den begrüßenswerten Anstoß und Vorschlag für die heutige (10.2.06) Kasernen-Umbenennung. Unsere große Zustimmung findet auch, dass der zuständige Kasernenkommandant den Vorschlag aufgriff - was keineswegs typisch für "die" Bundeswehr ist - und zustimmend in den vorgesehenen Dienstweg gab.

Oberstleutnant a.D. Dr. Lothar Liebsch, Vorstandsmitglied im Ak DS: "Major Karl Plagge ist für Soldaten der Bundeswehr auch heute ein Vorbild an Menschlichkeit, Nächstenliebe, Mut und Bindung an humanes Recht."

Für den Vorstand des Arbeitskreises DARMSTÄDTER SIGNAL:
gez.: Dr. Lothar Liebsch, Oberstleutnant a.D.
gez.: Helmuth Prieß, Oberstleutnant a.D.


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